Verhaltenstherapie

Kleine Veränderungen im Denken sind oft der erste Schritt zu seelischem Wohlbefinden und Anstoß weitreichender Entwicklungsprozesse. Das ist nur ein Aspekt von vielen, der mich an der Verhaltenstherapie begeistert.  

(Foto: Drazen Zigic / Freepik)

Grundmodell der Verhaltenstherapie

Psychische und psychosomatische Störungen werden unter bestimmten Bedingungen 
gelernt, können aber unter anderen, heilsamen Bedingungen wieder verlernt werden. 
Nicht nur das Verhalten, auch die Arbeit an Gefühlen sowie Gedanken und Einstellungen 
spielt dabei eine zentrale Rolle. Um optimal wirksam zu sein, bedient sich die  
Verhaltenstherapie einer Vielzahl etablierter Methoden, deren Wirksamkeit 
wissenschaftlich belegt ist.

Maßgeschneiderte Psychotherapie

Individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten, arbeitet die Verhaltenstherapie sowohl direkt an Symptomen als auch an deren Entstehungsbedingungen. Lebensgeschichtliche Hintergründe können relevant werden, um zu verstehen, wie Probleme entstanden sind und um Bewältigungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln. 

 

Um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen, sind die Einsichten, die in der Therapiestunde gewonnen werden, nicht ausreichend. Daher ist es entscheidend, neue Erkenntnisse im Alltag zu erproben und hilfreiche, alternative Strategien zu festigen.

Wirksamkeit wissenschaftlich belegt

Die Verhaltenstherapie hat sich in zahlreichen Studien als hochwirksame Behandlungsform erwiesen. Bei vielen psychischen Störungen gilt sie als psychotherapeutische Methode der ersten Wahl. 

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden auf ihren konkreten Nutzen für Klient*innen überprüft und gegebenenfalls in das bestehende Repertoire aufgenommen. Sie profitieren somit von einer über Jahrzehnte gewachsenen, breiten Methodenvielfalt am aktuellen Stand der Forschung.

 Die klassische kognitive Verhaltenstherapie befasst sich etwa mit der Veränderung von nicht-hilfreichen (automatischen) Gedanken und Einstellungen, denn diese beeinflussen unsere Gefühle und unser Wohlbefinden. 

Eine neuere, sehr wirksame Methode ist die Schematherapie, die dabei hilft "eingefahrene", ungünstige Reaktionsmuster zu erkennen, damit umzugehen und sie zu verändern. 

Auch die dialektisch behaviorale Therapie zählt zu den neueren Methoden, wobei es 
nicht nur um Veränderung (z.B. durch Training von Stresstoleranz, Umgang mit Gefühlen 
und Selbstwertaufbau), sondern auch um Akzeptanz bestimmter Erlebnisweisen geht. 

 

Praxis für Psychotherapie - Mag. Anna Egger
Psychotherapeutin - Verhaltenstherapie
(in Ausbildung unter Supervision) 


Auerspergstraße 7/T24 - 1080 Wien
Martinstraße 41/4 - 1180 Wien
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